Mittwoch, 5. September 2012

Biologischer Computer

In Zukunft könnten sie Realität werden - biologische Computer. Unter der Leitung von Martin Fussenegger haben Forscher zwei digitale Schaltkreise in embryonalen Nierenzellen entwickelt, welche fähig sind, binäre Zahlen zu addieren und zu subtrahieren. Somit bilden diese biologischen Schaltkreise die Grundlage für komplexere Rechenaufgaben.

Zwar wurden bereits früher biologische Schaltkreise entwickelt, jedoch konnten diese nicht in den menschlichen Körper eingepflanzt werden, was aber ein großes Ziel sein soll. Denn die Schaltkreise sollen als biologischer Computer fungieren, um Krankheiten zu erkennen, Arzneimittel zu dosieren und mit externen Computern zu kommunizieren. Mit den zwei natürlich vorkommenden Molekülen Erythromycin und Phloretin ist dies jedoch sehr realistisch. Diese beiden Moleküle sind imstande, zwischen zwei Zuständen zu schwanken - sie können quasi zwischen vorhandener Information und nicht vorhandener Information unterscheiden.

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