Donnerstag, 20. September 2012

Die Entwicklung der Armbanduhr

Seit dem 16. Jahrhundert ist sie präsent - die Armbanduhr. Ein wichtiger Bestandteil der Armbanduhr ist die Zugfeder, welche zur entsprechenden Zeit erfunden wurde - mit diesem Bauteil konnte erreicht werden, dass eine konstante Bewegungsenergie für eine Uhr vorhanden ist. In Wahrheit aber waren die ersten tragbaren Zeitmesser Taschenuhren, die allerdings nur einen Stundenzeiger besaßen. Und diese Uhren gingen noch ziemlich ungenau - je Tag um mehrere Stunden. Trotz dieses Problems waren sie sehr begehrt und als Statussymbol geschätzt.

Alltäglich wurden tragbare Uhren erst etwa 100 Jahre später als die Spiralfeder erfunden wurde. Diese Uhrenfeder war erstmals für einen zuverlässigen Rhythmus verantwortlich, so dass es auch Sinn machte, die tragbaren Uhren mit einem Minutenzeiger auszustatten. Es gab nur noch geringfügige Ungenauigkeiten bei der Zeitmessung. Bald machte sich auch die Forschung daran, die Genauigkeit der Zeitmessung zu optimieren. Und bald waren Lager aus Edelsteinen üblich, wodurch eine geringere Reibung erzielt wurde, die das Uhrwerk zuverlässiger arbeiten ließ. Patentiert wurde diese Technik im Jahre 1704.

Uhren wurden erschwinglich

200 Jahre später, mit der Erfindung der Herstellung synthetischer Edelsteine, waren zuverlässige Uhren dann endlich erschwinglich. Doch schnell ebbte der Boom der mechanischen Armbanduhren wieder ab - nämlich in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, als die ersten elektronischen Uhren auftauchten.

Armbanduhren waren nicht immer ein Trend

Bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein waren Armanduhren noch nicht so im Trend - Männer in der westlichen Welt bevorzugten Taschenuhren, und Armbanduhren trugen nahezu nur Frauen. Anfangs galten Armbanduhren noch als unpraktisch, was sich aber änderte, als man beim Militär feststellte, dass Armbanduhren auf dem Schlachtfeld das Erblicken der Zeit erleichterten.

Heute gibt es zwar noch immer Armbanduhren mit reinem mechanischen Uhrwerk, jedoch sind vermehrt Quarzuhren im Handel erhältlich. Auch Funkuhren sind begehrt - vor allem auch wegen ihrer enormen Genauigkeit. Funkuhren erhalten stetig Signale von Atomuhren, die so genau gehen, dass eine Abweichung von etwa einer Sekunde erst nach 30 Millionen Jahren zu erwarten ist.

Weiterführende Information:
Wie Quarzuhren funktionieren

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