Montag, 22. Oktober 2012

Die römische Villa - ein Statussymbol

Anzeige - römische Villen
Heutzutage sind von den einstigen römischen Villen nahezu nur noch die Grundmauern erhalten, dennoch zeigen diese Überbleibsel, welche gewaltigen Ausmaße die Gebäude einst besaßen. Wer sich damals eine römische Villa leisten konnte, zeigte damit, dass er als Besitzer Einfluss in der Gesellschaft hatte - somit waren die Gebäude aus Stein, Holz und Ziegel ein Statussymbol. Die Wände und Fußböden einer römischen Villa wurden sogar aus einer Art Vorläufer des heutigen Betons, dem sogenannten Opus caementitium, gefertigt.

Im Laufe der Zeit änderte sich die Architektur der römischen Villen mehrere Male, doch was stets gleich blieb: das Gebäude umschloss einen Innenhof, welcher ein Wasserbecken beinhaltete. So war gewährleistet, dass der gesamte Komplex in den Sommermonaten gut durchlüftet und beleuchtet war. Und in der Nacht wurden Öllampen verwendet, um die Innenräume auszuleuchten.

Eine römische Villa war auch strikt in verschiedene Räumlichkeiten aufgeteilt - es existierten Räume für die Familie und Gäste, und die Quartiere für Bedienstete und Sklaven waren getrennt um das Haupthaus angeordnet. Auch die Kornspeicher und Hütten für die Tiere umschlangen das Hauptgebäude.

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